Sonntag, 4. Dezember 2016

Dem Ruf der Seele folgen...

Ich habe mich in meinem Leben schon immer gerne mit meiner Bestimmung auseinandergesetzt. Lange Zeit habe ich das Gefühl gehabt nie wirklich am richtigen Platz zu sein und ich leidete an der Einöde des "normalen Lebens". Doch zum Glück gab es auch immer wieder Momente, die mich mit meiner natürlichen Freude in Kontakt brachten und mich tief beseelten. In solchen Momenten erwachte die große Kraft und Begeisterung, die in mir schlummerte und ich wusste, dass dies ein unverkennbares Zeichen für meine Gaben und Talente war. Die folgenden Tagebuch-Einträge sind allesamt in diesem berauschenden Zustand entstanden und boten mir wertvolle Einblicke in meine Bestimmung...

09.07.2011 - Auseinandersetzung mit den Privilegien des Weiß-Seins

"Ich habe heute ein Referat über Critical Whiteness Studies gehalten und nochmal gemerkt, wie sehr ich von den gesellschaftlichen Strukturen beeinflusst bin und wie gerne ich dazu beitragen möchte, die Welt zu einem besseren Ort ohne Rassismus zu machen. Deswegen möchte ich gerne Trainerin für die politische Bildungsarbeit werden, um den jungen Menschen Themen wie Antirassismus, Critical Whiteness, Diversitätsbewusste Bildung und Globalisierung näher zu bringen. Ich sehe das als eine große Aufgabe in meinem Leben an. Ich hoffe, ich werde meinem Traum und meiner Gabe treu bleiben und Leute informieren und motivieren." 

17.09.2012 - Tanzen als Ausdruck meiner Seele 

"Ich lese gerade ein Buch über die Entdeckung der eigenen Gabe und ich glaube, dass meine Gabe im Tanzen liegt. Besonders im Ausdruckstanz. So kam mir die Idee vielleicht eine Ausbildung zur Tanztherapeutin zu machen und damit benachteiligten Jugendlichen ihr Selbstbewusstsein wiederzugeben. Das würde mich mit großer Freude erfüllen. Ich habe nämlich gemerkt, dass ich durch das Tanzen eine besondere Verbindung zu Menschen herstellen kann. Tanzen ist wirklich meine Leidenschaft. Nicht unbedingt nach Choreographie sondern als Ausdruck meiner Seele. Ich denke, dass ich Menschen damit tief berühren kann. Wow, ich bin gerade total geflasht von dieser Einsicht."

05.12.2012 - Verbindungsbrücke zwischen den Kulturen 

"Meine Gabe ist es Menschen unterschiedlicher Kulturen einander näher zu bringen. Es geht mir um Respekt, Liebe und Toleranz. Ich möchte eine Verbindungsbrücke sein und die Gemeinsamkeiten in den Mittelpunkt rücken. Ich möchte eine interkulturelle Trainerin, Mediatorin und Ehebreaterin sein. Das ist meine Lebensaufgabe. Ich möchte eine interkulturelle Ehe führen und und die Segnungen und Herausforderungen einer solchen Beziehung kennenlernen. Ich möchte ein Vorbild sein für Begegnung auf Augenhöhe und jenseits von Form und Farbe. Ich möchte mutig genug sein, um meine Wahrheit auszusprechen und zu meinem Lebensziel zu stehen. Ich möchte mich von den Meinungen der anderen befreien und mein Lebensglück in den Mittelpunkt stellen. Ich möchte mich spirituell entfalten und die allumfassende Liebe Gottes durch mich zum Ausdruck bringen. Ich möchte frei sein."

Schon früh habe ich den Ruf meiner Seele vernommen und bin meiner Freude gefolgt. Während des Studiums habe ich mich zu Seminaren wie Critical Whiteness, Antirassismusarbeit und Menschenrechtsädagogik angemeldet, auch wenn diese mir manchmal gar keine Credit Points brachten.
Ich habe mich für eine dreijährige Ausbildung zur Biodanza Lehrerin entschieden, weil diese Form des Tanzes genau meiner Gabe entspricht. Und nun habe ich diesen Blog ins Leben gerufen, damit ich andere Frauen auf ihrem Weg begleiten kann.All diese Entscheidungen habe ich aus dem Herzen getroffen, denn mittlerweile vertraue ich meinen Impulsen. Bisher haben sie mir zwar noch kein Geld oder Ansehen gebracht, aber dafür eine große Portion innere Zufriedenheit und das unbezahlbare Gefühl, dass ich absolut auf meiner Spur bin.

Falls Du nun motiviert bist ebenfalls deinen inneren Eingebungen zu folgen, jedoch Angst vor den Konsequenzen hast, dann setze Dich gerne mit mir in Verbindung und wir suchen nach adäquaten Lösungen, die sich für Dich stimmig anfühlen.

In Liebe,
Mira

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