Montag, 28. November 2016

Visionen zu Papier bringen und staunen!

Schon seit meiner Jugend schreibe ich Tagebuch. Es hilft mir einfach meine Gedanken zu ordnen. Doch vor kurzem ist mir noch ein weiterer Aspekt aufgefallen: Tagebücher sind eine Art Kompass für unser Leben. Ich schreibe über das was mich bewegt und bin dadurch ganz nah bei mir. Im Folgenden bekommt ihr ein paar Einblicke in meine tiefsten Sehnsüchte von damals...

10.12.2009 - Es wartet eine Aufgabe in Afrika auf mich

"Auf der Beerdigung meiner Tante ist mir nochmal bewusst geworden wie wichtig es ist seinen Traum zu verwirklichen und für die eigenen Ziele im Leben zu kämpfen. Ich möchte der Welt etwas hinterlassen und ich möchte ein authentisches Leben führen, wo ich mich entfalten kann und mich so annehmen kann wie ich bin. Ich spüre so viel Energie und Kraft in mir, die raus will um produktiv in mein Leben fließen zu können anstatt ständig im Sand zu versinken. Ich möchte mich nicht  kontrollieren müssen, aus Angst man könnte mein natürliches Ich nicht mögen. Ich möchte wieder impulsiv und spontan das ausleben, was gerade in mir ist. Ich möchte keinen Teil mehr von mir abschneiden und verdrängen. Ich möchte frei sein, so zu leben wie ich es will. Ich möchte mich für die Liebe und Verständigung in der Welt einsetzen und die Vorurteile zwischen Schwarz und Weiß abbauen. Ich möchte Freiwilligen aus aller Welt das Glück in Afrika zeigen. Ich möchte Menschen und Kulturen zusammen lachen und voneinander lernen sehen. Bei dem Gedanken geht mein Herz auf. Es wartet eine Aufgabe in Afrika auf mich, das spüre ich!"

23.06.2011 - Ich bin der Schöpfer meines Lebens

"Ich habe gerade ein Buch über Resonanzkraft gelesen und mir ist bewusst geworden, dass ich der Schöpfer meines Lebens bin, und dass meine Überzeugungen meine Umwelt formen. Wenn ich mir also überlege, was ich in meinem Leben verwirklicht haben will, dann fallen mir folgende Punkte ein: Ich möchte lernen gut mit mir umzugehen - den eigenen Kritiker liebevoll zurechtzuweisen, wenn ich zu hohe Ansprüche hege. Ich möchte mich nicht selber kleiner machen als ich bin und lernen zu mir in meiner ganzen Fülle zu stehen. Ich möchte authentisch sein und mir die Möglichkeit offen halten mich stets meiner Sehnsucht gemäß weiterzuentwickeln. Ich sehne mich nach tiefem Kontakt zu ähnlich fühlenden Wesen und ich möchte Menschen helfen zu sich zu stehen und sich zu lieben. Ich wünsche mir einen Partner, der mich auf der Reise zu mir selbst begleitet und dem auch ich verhelfen kann zu wachsen. Ich wünsche mir aber auch einen humorvollen Umgang miteinander und dass man zusammen das Leben in all seiner Herrlichkeit genießen kann. Ich wünsche mir Leidenschaft und Abenteuer, das ungeschönte Leben soll sich mir offenbaren in all seinen Facetten. Ich möchte mehr spüren und den Weg des Herzens gehen. Ich wünsche mir den Rückhalt in meiner Familie und gute Freunde, die für mich da sind. Ich wünsche mir finanzielle Sicherheit, um mir manchmal den Luxus leisten zu können vom stressigen Alltag abzuschalten und mich verwöhnen zu lassen. Ich wünsche mir ein kindliches Gemüt, was staunen kann und unverstellt auf Leute zugeht und sich neuen Situationen aussetzt. Ich wünsche mir einen sicheren Hafen, an dem ich mich geborgen fühle und zu meiner Mitte finde. Ich wünsche mir einen Job, den ich aus Überzeugung machen kann und welcher mir tiefe Befriedigung verleiht. Ich möchte etwas für die Menschen tun, um sie sich selber näher zu bringen. Ich möchte tanzen, singen und Theater spielen. Ich möchte zwei wundervolle Kinder haben, die ich aufwachsen sehe und sie auf ihrem Lebensweg begleiten darf. In Gottes Namen!

Als ich diese Zeilen viele Jahre später erneut zu lesen begann, war ich absolut geflasht von der Kraft meiner Worte. Es scheint als hatte ich in diesen Momenten Zugriff auf das große Ganze, welches mir durch meine intuitiven Sehnsüchte meine Bestimmung offenbarte. Heute, viele Jahre später sind viele meiner geheimen Wünsche Realität geworden. Das meine ich mit der Schöpferkraft aufgeschriebener Visionen. Sie sind wahrhaftig wie ein Kompass für den eigenen Lebensweg, wenn sie aus dem Herzen kommen und nicht zensiert werden. Zu dem Zeitpunkt, wo ich diese Zeilen niedergeschrieben habe, war mein Leben noch voller Selbstzweifel und unterdrücktem Selbstausdruck. Auch heute habe ich noch ab und an mit diesen Gefühlen zu kämpfen, aber sie kontrollieren mich nicht mehr. Ich entfalte mich stattdessen unaufhörlich in Richtung meiner Vision, indem ich Schritt für Schritt dem Weg meines Herzens folge.

Darum geht's und dass möchte ich auch Dir ans Herz legen. Falls du Dir dabei Unterstützung wünschst, bin ich gerne bereit Dich in Form eines Coachings ein Stück auf deinem Weg zu begleiten.

Herzlichst,
Mira

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